| Die Papst AG Ein Film von Peter Milger DVD zu kaufen auf www.milger.de |
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| Teil 1 Die Kirche und das Geld. Eine Kirchengeschichte unter dem Aspekt der Entfaltung ihrer Einnahmequellen und Geschäfte. Laut NT konnten die Apostel und vor allem Petrus alle möglichen Wunder vollbringen, nur Geld vermehren konnten sie nicht. Die armen frühchristlichen Gemeinden verbesserten durch Verbreitung der Worte Jesu ihre Finanzen. In den Evangelien prophezeit Jesus Christus merhfach den Weltuntergang "noch in dieser Generation." Und er sagt: "Verkaufe deinen Besitz ung gib das Geld den Armen". Schenkungen mehrten alsbald auch den Reichtum der ersten Bistümer. Dazu kam alsbald die Ablösung kirchlicher Bußstrafen durch Geldopfer und etwas später der Verkauf von Ablassbriefen zur Verkürzung der zeitlichen Sündenstrafen. (Fegefeuer, Purgatorium). Der exzessive Ablasshandel löste schließlich die Reformation aus. (Martin Luther). Peter Milger |
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Teil 2
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| Teil 3 Die Geschichte der Kirche als Wirtschaftsunternehmen. Wie sich frühchristliche Gemeinden und Bistümer finanzierten. Hilfreich waren die Prophezeiungen von einem baldigen Weltende im Neuen Testament. (Evangelien). Verheißungsvoll war auch die Botschaft von der Auferstehung. Die Jesusgläubigen sollten ihren Besitz der Gemeinde übergeben und und wurden dann von ihr versorgt. ( Urgemeinde: Ein Schneeballsystem). Eine Finanzkrise führte offenbar zu einem Konflikt zwischen Judenchristen und sogenannten Heidenchristen. Erst die erfolgreiche "Heidenmission" führte zu einem Anwachsen der Spenden und Schenkungen und zu einer raschen Vermehrung der Bistümer. Peter Milger. www.milger.de |
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| Teil 4 Die Geschichte der Kirche. Kurz und ungeschminkt, so weltlich gesehen, wie sie sich selbst entwickelte. Den Worten Jesu im Neuen Testament zu Folge sollten die von ihm Eingesetzten das Evangelium verbreiten. Zentrale Botschaften: Verzicht auf Gewalt und Machthabe und: "Ihr sollt keine Schätze sammeln auf Erden." So steht es in den Evangelien. Als es unübersehbar wurde, dass die Kirche sich nicht an die entprechenden Worte Jesu hielt, setzte der Römische Stuhl die Bibel auf den Index. (Nur noch von Theologen einsehbar). Bekämpft wurden nun sämtliche Rerformbewegungen, die sich auf die Worte Jesu beriefen. (Häresie, Ketzer). So dass schließlich die Frage aufkam, was die Inquisition mit diesem Jesus Christus angestellt hätte. Vom Investiturstreit bis zur Veranlassung einer Militärexpedition in den Nahen Osten. (Aufruf Erster Kreuzzug). In deren Verlauf eigneten sich mitreisende Kleriker oströmische Kirchen, Klöster und Bistümer an. Erobern, Macht und Reichtum mehren, Krieg führen. Seltsame Auslegung von: "Gehet hin in alle Welt." Peter Milger. www.milger.de |
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| Teil 5 Kurze Geschichte der Kirche als weltliche Macht. Je ertragreicher die Pfründen wurden, um so häufiger kam es zu gewalttätigen Auseindersetzungen um Bischofssitze. Mit dem Aufruf zum ersten "Kreuzzug" begann die Kirche selbst, sich mit Gewalt einzumischen. Zugleich unterstrich Papst Urban II. seinen Anspruch, auch weltlicher Oberherr (Lehnsherr) zu sein. Dieser Anspruch wurde auch durch die "Konstantinische Schenkung" unterstrichen. Ein Schrifstück besagte, Kaiser Konstantin habe Papst Silvester das ganze Westreich vermacht. Es war eine Fälschung. 1494 handelte Papst Alexander VI. als sei er der Herr der Welt: Er teilte die angestrebten Kolonien im Westen unter Spanien und Portugal auf. Die ersten Kolonien (Kreuzfahrerstaaten) gründeten die Anführer der milites Christi auf dem Territorium Ostroms im Verlauf des ersten Kreuzzuges. Begünstigt war auch die römische Kirche. Mitreisende Kleriker eigneten sich den Besitz der Ostkirchen an, Kirchen, Klöster und Bistümer. Zugleich wurde eine neue Finanzquelle erschlossen. Die den Teilnehmern versprochene Sündenvergebung konnte alsbald auch gekauft werden, Ablassbriefe gehörten zu den ersten Finanzpapieren. Anlage im Diesseits, Einlösung im Jenseits - im Himmel oder Paradies, wie die meisten glaubten. Genau genommen ging es nur um eine Verkürzung der zeitlichen Sündenstrafen im Purgatorium (Hölle). Peter Milger. www.milger.de |
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| Teil 6 Krieg gegen Abtrünnige. 1208. Der Kreuzzug gegen die katharische Kirche (Albigenser). Die Katharer brauchten für ihr Gemeindeleben keinen Kirchenbesitz, Kirchen und bezahltes Kirchenperonal. Es gab keinen Kirchenzehnten, Verkauf von Ablässen, keine Gebühren bei Geburt und Grablegung. Kurz, diese Untergrundkirche entsprach den Worten Jesu in den Evangelien und kostete kein Geld. Der Zulauf war bedeutend, dem römischen Klerus brachen die Einkünfte weg. 1208 ruft Papst Innozenz III. die Barone Nordfrankreichs zum Kreuzzug gegen die Katharer und die Grafen von Toulouse und Carcasonne auf. Vorwurf: Häresie. Seine Parole: "Nehmt ihre Ländereien." Nach 20 Jahren Krieg und Gemetzel hatten die Barone es geschafft Nach den Siegen auf dem Schlachtfeld trat die eigens geschaffene Inquisition auf den Plan. Hunderte, wenn nicht Tausende von Katharern wurden verbrannt, ihren Besitz teilten sich die Barone und die Geistlichen. Die Kirche hatte ihr Monopol noch einmal verteidigt. Zwar stand die Bibel auf der Liste verbotener Schriften (Index), aber es traten weiter immer wieder Mönche, Priester und Theologen auf, die mit den entsprechenden Worten Jesu die Weltlichkeit und den Reichtum der römischen Kirche anprangerten und damit Anhänger um sich versammeln konnten. Die Inquisition hatte alle Hände voll zu tun und führte alsbald die Folter ein. Wer abstritt, ein Ketzer zu sein, galt schon damit als überführt. Wer denunziert wurde, war praktisch tot und sein Eigentum los, ob abtrünnig (Häretiker) oder nicht. Die Ketzerverfolgung wurde zu einem Geschäftszweig der Kirche und ihrer weltlichen Büttel. Peter Milger. www.milger.de. |
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| Teil 7 Reliquienhandel und die mit jeder Reliquie verbundenen Zahlungen für Ablässe machten um 1500 wischen 10 und 20 Prozent des Sozialprodukts aus. Der Behälter (Reliquiar) hatte einen Warenwert (Verarbeitung, Silber, Gold, Edelsteine). Weit größer war der Wert des mit dem Inhalt verbundene Ablass, gezählt in Tagen und Jahren der insgesamt damit gewährten Minderung der Strafzeit im Fegefeuer (Purgatorium) . (Von der Kirche betimmte zeitlichen Sündenstrafen.) Der Inhalt bestand überwiegend aus Gebeinen oder Körperteilen von Aposteln und Heiligen sowie Gegenständen, die Jesus berührt hatte. (Kreuz, Krone, aber auch seine Vorhaut, Nägel, Haare.) Kurios auch etwa die Milch aus den Brüsten der Jungfrau Maria. Über Zeitraum und Echtheit entschied der Papst oder der zuständige Bischof gegen Gebühr. Reliquien und Ablass dienten als Anreiz für den Besuch von Kirchen und Klöstern. (Pilger, Wallfahrten). Die Nachlässe wurden portioniert, der vom Pilger zu zahlende Preis war regional verschieden. Die abgegebene Menge wurde von der Gesammtmenge der Relique abgezogen. War sie verbraucht, wurde sie von der zuständigen Obrigkeit gegen Gebühr wieder aufgefüllt. Mehrere Millionen Jahre waren keine Seltenheit. Ein Teil der Erträge kam dem Bau von Kirchen und Straßen etc. zugute, der Rest diente zu Deckung der hohen Personalkosten. Peter Milger. www.milger.de |
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| Teil 8 Ärger mit Jesus, die Firma verleugnet die revolutionär klingenden Worte ihres Stifters. Um 1400 gehört ein Drittel des Abendlandes Klöstern, Bistümern und dem Papst.. Die Kirche garantiert weiter eine Seelenrettung (Sündenvergebung, Ablass, Erlass der zeitlichen Sündenstrafen, Purgatorium, Hölle) gegen Bares oder Schenkungen. Sie ruft zu Kriegen auf, der Kirchenstaat führt Krieg. Die Bibel steht auf dem Index, weil die Worte Jesu nicht zum Reichtum und und zur Weltlichkeit der Kirche passen. Der Theologe John Wycliff übersetzt in Oxford das NT ins Englische - Büttel des Bischofs verbrennen Kopien. Von der Krone beschützt kann Wycliff weiter wirken, seine Thesen werden zu Grundlage der Reformation. Seine Anhänger (Lollarden) werden grausam verfolgt. (Inquisition). Seine Schriften inspirierten eine kirchenkritische Fraktion an der Universität von Prag. Dort beginnen Anhänger des Theologen Johannes Hus (Jan Hus) mit der Enteignung kirchlicher Güter. Hus wird in Konstanz als Ketzer (Wyclifist) verbrannt. (Papst Johannes Paul II. hat das 1990 öffentlich bedauert.) Die Hinrichtung löst einen 16jährigen Krieg zwischen den Hussiten und Reichsaufgeboten aus. Martin Luther hat viele Thesen des Oxforder Reformators übernommen. ( Reformation meint die "Wiederherstellung" einer Kirche, die sich an die Evangelien, die Worte Jesu, hält. Daher "evangelisch" ) Geschichte der Kirche. Peter Milger, www.milger.de Wycliff: Der Papst ist der Antichrist |
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| Teil 9 "Die Mächtigen unterdrücken die Völker und missbrauchen ihre Macht über die Menschen. Ihr sollt nicht so sein." Nicht Karl Marx, sondern Jesus Christus zu seinen Jüngern. In den Evangelien ist keine Rede von Ablässen, gar Ablasshandel, Reliquienhandel, Kirchenzehnten, Seelenmessen, Altaropfern und Kirchenpfründen, Salzsegnungen, Feldsegnungen, Kerzensegnungen alles gegen Geld, keine Rede von Geldzuwendungen bei Taufe, Heirat und Bestattung. Laut den Worten Jesu macht Armut selig, nicht Reichtum, Prunk und Macht. "Hütet euch vor der Habgier, sammelt keine Schätze". Solche Sätze könnten rebellisch machen, also wurden sie verboten.. (Index, Inquisition). In Oxford wurden Kopien der von John Wyclif übersetzten Bibel verbrannt. Seine Thesen wider die Geldabschöpfung durch die Kirche fielen in Prag auf fruchtbaren Boden. Ein Drittel der Stadt gehörte Klerikern, 29 Leistungsträger mussten mit ihren Abgaben einem von ihnen zum Wohlleben verhelfen. Der Unmut bei Adel, Bürgern und Bauern wuchs ständig. Johannes Hus, Rektor und der Universität, der Wyclifs Thesen aufgriff und predigte, fand schnell Anhänger. Das ganze Abendland befand sich in einer Krise, drei Päpste bekämpften sich (Schisma) , Bürger und Bauern rebellierten gegen ihre Obrigkeiten, die Wirtschaft stagnierte. 1414 sollte ein Konzil in Konstanz die Kirche ... "an Haupt und Gliedern reformieren". Die Spesen waren ernorm, das Ergebnis dürftg, wenn man davon absieht, dass Johannes Hus wegen Ketzerei angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Geschichte der Kirche, Kirchengeschichte Reformation. Wiclif. Peter Milger. www.milger.de |
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